Dr. Travis Hall war bis Mai 2014 assoziierter Forscher am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die Regulierungslogik staatlicher Identifikationsprogramme in verschiedenen kulturellen und historischen Kontexten. Hall hat die Nutzung von Häftlingstattoos in Auschwitz, die Verwendung von biometrischen Technologien des US Militärs in Irak und Afghanistan sowie die „Unique ID« des Bürgerregisrierungsprogramms Indiens untersucht. Im Laufe seiner Dissertation ist er IEEE „Certified Biometrics Professional« geworden. Er hat als Berater für mehrere Datenschutz- und Einwanderungsrechtler gearbeitet. Travis Hall hat seine Doktorarbeit an der New York University unter der Anleitung von Helen Nissenbaum geschrieben. Davor studierte er Internationale Kommunikation und Beziehungen an der American University in Washington DC.