Florian Süssenguth lehrt und forscht am Institut für Soziologie der LMU München. Sein Interesse konzentriert sich auf die empirische Erforschung von Datenpraktiken und Digitalisierungsdiskursen in heterogenen gesellschaftlichen Kontexten und darauf aufbauend auf die gesellschafts- und differenzierungstheoretischen Implikationen der Digitalisierung.

Im Rahmen seines Promotionsprojekts untersucht er aus evolutionstheoretischer Perspektive am Beispiel der Netzpolitik und der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft, wie digitale Medien in deutschen Parlamenten und Parteien nicht nur zu politisch bearbeitbaren Themen gemacht werden, sondern vor allem auch Innovationen in der Form des Politischen selbst erzwingen.

Als assoziierter Forscher am Hiig bearbeitet und erweitert er dieses Projekt im Forschungsbereich Internet Policy und Governance.

Bücher:

Süssenguth, F. (Hg.) (2015). Die Gesellschaft der Daten. Über die digitale Transformation der sozialen Ordnung. Bielefeld: transcript. Publication details